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Grundsätzliches

Sexuelle Gewalt gegen Frauen mit Lernschwierigkeiten

Jede 5. Frau in Österreich ist von häuslicher Gewalt betroffen. (Quelle: "Halt der Gewalt", Frauenhelpline gegen Männergewalt) Sexuelle Gewalt ist immer Machtmissbrauch. Sexuelle Gewalt ist weiblicher Alltag.

Laut einer Studie aus dem Jahr 1996 sind Frauen mit Lernschwierigkeiten deutlich häufiger von sexueller Gewalt betroffen als andere Frauen. Die Studie von Aiha Zemp und Erika Pircher heißt "Weil das alles weh tut mit Gewalt – Sexuelle Ausbeutung von Mädchen und Frauen mit Behinderung" und ist bei bidok abrufbar. Obwohl es seither keine neuen Forschungen zu dem Thema gegeben hat, zeigt unsere Erfahrung, dass die damals erhobenen Daten noch aktuell sind. Im Rahmen dieser Studie wurde auch erhoben, wer die Täter sind. Wie bei sexueller Gewalt gegen Frauen ohne "Behinderung" sind die Täter meistens Bekannte. Mögliche Täter sind damit Betreuer und Betreuerinnen, Familienangehörige, Mitbewohner, Ärzte, Partner der Freundin ... Ungefähr 23% der Täter sind Unbekannte, die aber in einigen Fällen einer Institution wie z.B. Fahrtendienst zugeordnet werden können.

Die Gesellschaft, in der wir leben, ist von patriarchalen Machtstrukturen durchsetzt. Das bedeutet: die Regeln und Gesetze unserer Gesellschaft richten sich nach den Wünschen und Bedürfnissen von Männern. Viele Männer wenden Gewalt an, um ihre Wünsche gegenüber Frauen durchzusetzen. Sexuelle Gewalt ist keine Form von Sexualität, sondern eine Form von Gewalt.

Sexuelle Gewalt kann sein:

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